Infotag zum Thema DARM

Am Samstag, den 26. August 2017, findet wieder ein Infotag voller spannender Einblicke in der Hamburger Heilpraktiker Fachschule statt!
Thema: Reizdarm, Darmentzündungen (Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn) und Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Der Darm ist ein lebenswichtiges Organ, doch sprechen tun wir ungern über ihn. Zu Unrecht! Denn der Darm macht im Gegenzug jeden Tag auf sich aufmerksam: Es knurrt, zwickt, gluckert, drückt und arbeitet unaufhörlich und rastlos dort unten in unseren Eingeweiden. Wenn der Darm nicht mehr "rund" läuft, dann kann es schnell sehr unangenehm werden!

Am 26.08. geht um die wahren Gründe für hartnäckige und unangenehme Darmkrankheiten und auch darum, worüber sich der Darm wirklich beschwert. Warum ist er oft gereizt, grummelt und verkrampft sich? Warum will er nichts mehr AUFNEHMEN, sondern sofort alles hinaus befördern? Warum will er sogar sich selbst zerstören durch Autoimmunerkrankungen, wie Morbus Crohn oder Collitus Ulcerosa?

Zeit: Mittwoch, 26.08.2017, 10 – 12 Uhr
Ort: Hamburger Heilpraktiker Fachschule, Wandsbeker Bahnhofstraße 2, 22041 Hamburg
Thema: Reizdarm, Darmentzündungen (Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn) und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Kontakt: 040 – 20 34 40

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team von der
Hamburger Heilpraktiker Fachschule

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Gesundheit ist eines der größten Güter, das wir haben können. Das heißt…

Das heißt, dass wir uns in unserer körperlichen/materiellen Ebene wohlfühlen, dass wir Kraft haben und keine Gedanken mit „SCHWÄCHE“ auf der körperlichen Ebene verschwenden.

In der Regel ist unsere Wahrnehmung, wenn man krank ist, auf diesen Zustand gerichtet, so dass man nicht über die Krankheit hinwegsehen kann. Dieses beinhaltet natürlich, dass man in diesem Zustand verhaftet ist. Man verweilt hier sozusagen, denn unser Körper ist „angeschlagen“. Man spürt dann häufig viele Ängste, die nicht angenehm für den Kopf sind. Unser Kopf bewertet und empfindet diesen Zustand als etwas „Negatives“. Der „Kopf“ – die Gedanken, in denen gute und schlechte Erfahrungen gespeichert sind – ist in Aufruhr, weil er nicht mit einer Erkrankung rechnet und Angst vor den kommenden Situationen hat. Unser Kopf fängt dann an, mit seinen Gedanken in jegliche Richtungen abzudriften. In der Regel sind dieses „negative Gedanken“, denn wenn man betroffen ist, hat man i.d.R. keine Antwort auf die Fragen: „Warum bin ich erkrankt?“ oder „Wie können wir wieder gesund und fit werden?“

Wir haben nie gelernt, den Zustand „Kranksein“ anzunehmen!

Das Problem ist: Wir denken nur logisch!

Das logische Denken ist ein lineares Denken, ein ‚horizontales‘ Denken. Das heißt, das unsere Gedanken nur in eine bestimmte Richtung gehen, z.B. fängt man bei „A“ an und endet bei „Z“. Ist man erkrankt, ist erst die Symptomatik vordergründig. Es treten Symptome, wie Schmerzen, Schwellungen, Veränderungen jeglicher Form, Fieber, Rötung, Schwellung, Brüche, Schwindel etc. auf – je nach Art der Erkrankung. Wenn ich hier von Erkrankungen schreibe, beinhalten diese auch Verletzungen, Unfälle und jegliche Veränderungen, die dem Körper Schaden zugefügt haben und diesen leiden lassen.

Der Erkrankte fühlt sich klein und schwach, verletzlich, schmerzerfüllt, passiv, unterdrückt, unklar, innerlich kalt, abgebaut, antriebslos, energielos, kraftlos. Vor allem ist man nun aber auch in den Händen der Behandler/Ärzte. Man hat sozusagen die „Kontrolle“ über sein Leben verloren und ist auf andere Menschen, die einen zur Heilung verhelfen können, angewiesen. Die klare Sicht ist getrübt und dem Krankheitszustand gewichen. Im Großen und Kleinen ist man nicht mehr ‚Herr der Lage‘. Dieser Zustand macht uns Angst, weil wir bis vor der Erkrankung meinten, alles „Im-Griff-zu-haben“. Jetzt verlieren wir den Boden unter den Füßen und dieses macht uns immense Angst. Genau diese Angst ist das Schlimmste bei der Erkrankung.

Denn wir haben nie gelernt, dass Angst ein „Warnsignal“ ist!

Angst zeigt uns, dass etwas mit oder in uns nicht stimmt!

Wir haben in dem Moment, indem wir erfahren, dass wir krank oder verletzt sind, eine große Menge an bereits jahrelang in uns wohnenden Ängsten. Diese stammen aus den eigenen, nicht guten Erfahrungen oder man hat von Bekannten, Verwandten, und noch schlimmer: von nahen Angehörigen über deren ‚leidende‘ Erfahrungen mit Krankheiten gehört. Hierbei haben wir deren Ängste gespürt, ja sogar übernommen, denn diese haben auch nicht gelernt, mit der ’schweren‘ Situation „Krankheit“ umzugehen. Während wir gesund waren, haben wir uns keine bewussten Gedanken darüber gemacht oder vielleicht doch, aber da es uns nicht betraf, wurden diese für uns nicht relevant.

Jetzt fragt man sich, was mache ich mit meiner Krankheit/Verletzung?

Gute Frage! 🙂

Hier beginnt der schöne Teil der Gesundwerdung:

Heilung bedeutet, dass man „Innere Ordnung“ schaffen muss

Als erstes müsste man die Ängste und Gefühle, die durch die Krankheit aufgebrochen sind annehmen und klären. Hier empfehlen wir Tagebuch zu schreiben, damit man sich bewusst macht, was in der Kopfebene und was in der Gefühlsebene abgeht.

Als wir noch gesund waren, hatten Gefühle, wie Ängste und Schmerzen, keinen richtigen Platz in unserem Innenleben gehabt. Wir waren mit unserem äußeren Leben zu sehr beschäftigt. Heutzutage kann man sich in unserer westlichen Hemisphäre, in der der materielle Wohlstand auf dem höchsten Punkt ist und das Sozialsystem voll zugreift, kaum vorstellen, einfach krank zu sein.

Jetzt, wo die Schulmedizin so forgeschritten ist, und es fast für alle Erkrankungen ein Mittel gibt, gibt es trotzdem keine wirkliche Erleichterung. Man muss nämlich trotz allem den Weg des Krankseins mit Schmerzen, Leiden, Verzweiflung, Enttäuschung, Sinnlosigkeit, Ängsten und Abhängigkeit gehen. Vor allem kann man nicht mehr alles machen, was man will und was man früher gedankenlos gemacht hat.

Hier fängt für uns die Arbeit an:
Innere Ordnung bedeutet, dass man sich erst einmal den Sinn seiner Krankheit bewusst werden muss!

Es wird nie mehr so sein, wie es einmal war.

Die Krankheit verändert dich ganz radikal, ob man will oder nicht!

Hier sprechen wir über die Psychosomatik, d.h. aus der Psyche in den Soma, also aus der Seele in den Körper. Unsere Seele hat damit einen Weg gefunden mit uns zu ‚kommunizieren‘, denn jegliche früheren Gefühle/ Seelen-Botschaften, die sogenannte „Innere Stimme“, sie wurde außer Acht gelassen und überhört.

Die kleine „Innere Stimme“, die uns so oft gewarnt hat, dieses oder jenes nicht zu machen, weil es uns schaden könnte! Wir sind über unsere Gefühle hinweggegangen oder haben diese vernachlässigt, weil andere Äußerlichkeiten für unser Ego/Kopf in dem Moment wichtiger waren, und sie somit gestört haben, als negative Störung bewertet wurden.

Es ist jetzt wichtiger als jemals zuvor, darüber nachzudenken, was man all die Jahre weggedrückt hat und was somit auf der Strecke geblieben ist.

Was möchte die Seele von uns? Welche Gefühle, Verhaltensmuster, Abwehr- und Trotzreaktionen, Emotionen, schlechte Erfahrungen, Zustände etc. möchte die Seele durch uns verändert haben?

Denn Krankheit, auch wenn es sich so schlimm anfühlt, lässt uns das ‚FÜHLEN‘, was wir Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte vernachlässigt haben!

Schmerz fühlen ist also für den Kopf/Ego und damit für den Menschen ganz schlimm und er braucht „leider“ Jahre des Leidens, weil er sich schwer damit abfinden kann. Es ist aber nicht einfach einen Zustand anzunehmen, den man nicht so einfach mit dem Willen verändern kann, denn man muss erst einmal akzeptieren, was da ist. Das ist der Zustand des ‚Loslassens“, worüber alle Menschen ständig reden, aber leider nur oberflächlich, denn:

„Nur wenn man etwas annimmt, kann man es loslassen!“

Die Heilung beginnt in dem Augenblick, wo man sich dem Zustand unterwirft und man akzeptiert hat, dass es einen Sinn haben wird und muss, auch wenn der Kopf/Ego dieses nicht versteht, denn Gefühle sind nicht so einfach wie das Logische zu erklären.

Zum Beispiel:

Wenn wir krank und verletzt sind, müssen wir tief und doll weinen über das, was uns passiert. Es ist nicht ein Weinen aus dem Kopf, der auch natürlich hier weinen kann, weil er nicht mehr so kann, wie er will.

Das Entscheidende ist, dass man in diesem tiefem Krankheitszustand verzweifelt ist, d.h. in-2-geteilt. Dann merkt man den Zwiespalt, in dem man all die Jahre gelebt hat. Der Kopf sagt „ja“ und das Gefühl sagt „nein“ oder umgekehrt. Hier entsteht ein großer Spalt zwischen dem EGO/KOPF und der GEFÜHLSWELT/SEELE. Das fühlt sich an, wie eine unüberwindbare ‚Hängebrücke‘ über einem tiefen Tal. Man hat Angst darüber zu gehen. Man steht da, guckt in die Tiefe, hat Angst, hat Angst vor der Angst!!

Hier muss ich ergänzen, dass Angst die andere Seite des Mutes ist. Wenn man seine Ängste nicht zulässt, wird man nie das befriedigende Gefühl erleben, wenn die Angst dem MUT gewichen ist! Dieser Prozess geht nicht von heute auf morgen, sondern man muss sich jeden Tag damit auseinandersetzen, denn ohne diese Seelenarbeit wird man lange leiden müssen.

In diesem Sinne wünschen wir Euch viel Einsatz, indem ihr das reflektiert, was eure Seele von euch möchte!

Wir werden euch weiterhin regelmäßig hier in unserem Blog mit Tipps und Ideen anspornen,  die man umsetzen kann, um Gesund und Glücklich zu werden. ahoi……..