Warum nehme ich nicht ab? – Wenn Körper und Geist nicht im Einklang sind

In meinem Beitrag geht es um das ganzheitliche Abnehmen, d.h. nicht nur auf der körperlichen sondern auch auf der geistigen und seelischen Ebene. Anhand von Beispielen versuche ich zu verdeutlichen, warum Diäten, die nur auf der körperlichen Ebene durchgeführt werden, in den meisten Fällen zum Scheitern verurteilt sind.

Seit eh und je wird sehr viel Wert auf Diäten gelegt. Es wachsen ständig neue „Diät-Methoden“ wie Pilze aus dem Boden. Wobei das erstaunliche dabei ist, dass einem hier vorgegaukelt wird, dass man durch den Verlust an „körperlichem Gewicht“ glücklicher wird. Tatsächlich ist derjenige, der seit Jahrzehnten einen Kampf mit seinen Pfunden führt, vorübergehend zufrieden, denn es hat sich ja körperlich wirklich etwas geändert. Das Ego eines Menschen, der jahrelang, manchmal sogar jahrzehntelang darunter gelitten hat, zu dick zu sein, erfährt durch eine erfolgreich durchgeführte Diät auf einmal Auftrieb.

Sicherlich fragen Sie sich jetzt, warum ich das „vorgegaukelte Glück“ anprangere? Nun, weil eine Diät leider immer nur auf die Veränderung unseres äußeren Aussehens abzielt. Es ist schön und gut, wenn man das abnimmt, was man sich vorgenommen hat und damit Zufriedenheit auf der körperlichen Ebene eintritt. Nun stellt sich aber die Frage: „Ist das Alles gewesen? Nur körperlich ABNEHMEN?“ Denn all die Jahre der Gewichtszunahme hat man unter seinem körperlichen Aussehen gelitten.

Die Frage müsste lauten: „Was hat uns dazu veranlasst so viel zuzunehmen? Welche Ebene in uns hat das veranlasst? Viele Jahre lang haben wir uns verboten, zu viel Essen zu uns zu nehmen oder wir haben alles in uns hinein gestopft, ohne je ein Zufriedenheitsgefühl zu entwickeln. Eine Gewichtsabnahme geschieht auf unserer „körperlichen Ebene“, aber auf der geistigen oder seelischen Ebene ändert die Tatsache abgenommen zu haben, leider gar nichts. Lediglich unser äußeres Bild, unsere „irdische Darstellung“ hat sich verändert.

Das eigentliche Problem vor einer Diät liegt im Annehmen und Loslassen. Die Diät führt dazu, dass man „etwas“ für sich macht. Man bekommt ein anderes Bewusstsein sich selbst gegenüber. Ja, man wird sogar „selbstbewusster“. D.h. dass sich etwas verändert hat und genau das freut uns, da man selbst – aber auch die Leute im Außen – die Veränderung wahrnehmen können.

Schließlich kann man eine Diät auch mit einer Änderung der Lebensweise oder Lebensführung gleichsetzen. Äußerlich! Dieser Zustand stellt dann unser Ego zufrieden. Aber über das innerliche Abnehmen hat man sich keine Gedanken gemacht. 

Das Innere verändern

Es gibt viele Menschen, die erfolgreich abnehmen. Doch irgendwann kommt es zum sogenannten „Jo-Jo-Effekt“: die Gewichtsabnahme hält nur eine gewisse Zeit lang an und dann nimmt man wieder zu. Denn irgendwann gewinnen die alten Gewohnheiten wieder die Oberhand, da man nur äußerlich etwas geändert hat, aber nicht innerlich.

Innerlich bedeutet, dass man ja nicht umsonst eine „falsche Ernährung oder Lebensweise“ hatte, welche durch den Körper sichtbar wurde. Man hat abgenommen, ist aber innerlich derselbe Mensch geblieben. An den Verhaltensmuster und den Gefühlen, die vielleicht nicht so gut waren, hat sich nichts geändert. Über den Sinn der Verletzungen, welche man während seines „Dickseins“ erfahren hat, hat man sich keine Gedanken gemacht. Der Unzufriedenheit, und ich spreche jetzt nicht von der auf der körperlichen Ebene, wurde nicht auf den Grund gegangen.

Die Probleme, die vor der Diät da waren, verschwinden nicht so einfach mit der Gewichtsabnahme nach der Diät. Es ändert sich nur das äußere „Selbstbild“ und dieses genießt man natürlich. Aber im Inneren hat sich in der Regel nicht viel verändert bzw. man hat sich nicht bewusst gemacht, was in seinem Inneren vor sich geht. 

Sich selbst bewusst werden

Man kann sich das so vorstellen, dass der Körper ein Auto ist und man selber ist der Fahrzeugführer. Das alte Auto ist in die Jahre gekommen und sieht äußerlich nicht mehr so gut aus, daher kauft man sich ein neues Auto. Darüber freut man sich natürlich. Aber an dem Menschen hinter dem Steuer hat sich nichts geändert. Der ist immer noch der Gleiche. D.h. heißt, wenn zu schnelles Fahren bereits im alten Auto Ängste ausgelöst hat oder man davor Angst hatte, einen Unfall zu bauen, so verschwinden diese Ängste durch den Kauf eines neuen Autos nicht. Sie werden sozusagen in das neue Fahrzeug mitgenommen und begleiten uns weiterhin auf jeder Fahrt.

Das Auto ist ein gutes Beispiel, denn viele Autos werden von ihren Haltern besser behandelt als der eigene Körper. Es ist jedem klar, dass ein Auto ohne Benzin nicht fahren kann. Füllt man zu wenig Öl nach, geht der Motor kaputt. Tanke ich nicht den richtigen Kraftstoff, läuft der Wagen nicht mehr. Leuchtet dann ein rotes Lämpchen, fahren die meisten in die Werkstatt um die Ursache dafür zu finden.

Genauso sollten wir es mit unserem Körper machen und verantwortungsbewusst und liebevoll auf seine Bedürfnisse eingehen. Eine Diät bedeutet immer eine Begrenzung, einen Verzicht und ist deswegen langfristig zum Scheitern verurteilt. Das kann nicht gut gehen, wenn wir das Gefühl haben uns einschränken zu müssen und dann mit schlechtem Gewissen Schokolade essen.

Deswegen ist es wichtig an der persönlichen Zufriedenheit zu arbeiten und diese ist nur zu erreichen wenn wir unserem Körper Nahrung auf allen Ebenen geben:

Körper – Seele – Geist.

Überfüllter Geist

Unser Kopf hat über all die Jahre unseres Daseins hinweg viele Informationen aufgenommen, die uns sehr belasten, da wir nie gelernt haben, diese Informationen zu verarbeiten. Wir tauschen tagtäglich mit unseren Mitmenschen Informationen jeglicher Art aus und werden durch die Medien mit Infos und Werbung überschwemmt. Viele dieser Informationen dringen tief in unser Inneres ein, ohne dass wir das bemerken. Wir werden im wahrsten Sinne des Wortes damit überladen und füllen uns langsam damit auf. D.h. wir saugen alles in unsere Gedankenwelt hinein, ohne dass wir uns dieses bewusst machen oder dass wir Kontrolle darüber haben. Durch diese immense „Überflutung“ fühlen wir uns sehr schwer und voll. Es ist quasi so als wäre man „im Geiste dick“.

Damals in der Schule – und auch heute noch – haben wir alles über das logische Denken gelernt. Aber nicht, wie wir uns davor schützen diese Masse an Wörtern / Informationen in uns hineinfließen zu lassen.

Es gibt Menschen, denen wir begegnen: Eltern, Freunde, Bekannte, Nachbarn, Arbeitskollegen usw. die uns ihre positive und negative Einstellung und Sichtweise der Welt weitergeben. Diese erzählen uns alles das, was sie loswerden möchten und wir nehmen dieses alles ungefiltert in uns hinein. Unser Kopf ist schließlich voll mit Gedanken, die sich im Kreis drehen und uns nicht mehr zur Ruhe kommen lassen, da wir uns selbst nicht mehr darin wiederfinden.

Z.B. werden wir im Beruf ständig mit Informationen und noch mehr Informationen gefüttert, die nichts mit uns zu tun haben. Alleine dadurch entfernen wir uns im Laufe des Tages immer weiter von uns selbst und nehmen unser Hunger- und Durstgefühl kaum noch wahr. An die Mittagspause werden wir von freundlichen Kollegen erinnert, die uns in die Kantine, Pausenraum, Cafeteria usw. begleiten. Auch hier haben wir wieder keine Zeit für uns selbst, sondern unterhalten uns mit den Kollegen und nehmen kaum wahr, was wir eigentlich zu uns nehmen (sowohl an Nahrung als auch an Informationen).

Sind wir abends endlich zuhause und kommen – im besten Fall – zur Ruhe, dann meldet sich auf einmal das angestaute und unterdrückte Hungergefühl des gesamten Tages und wir schlingen wahllos alles in uns hinein. Diese Mechanismen sollte man sich bewusst machen.

Um nachhaltig abnehmen zu können, sollte man sich bei einer Diät auch darüber klar werden, wieviel Ballast wir auf dieser geistigen Ebene aufnehmen.

Abnehmen beginnt in der Seele

Um dem Leben einen Sinn zu geben, muss man sich innerlich mit sich auseinander setzen. Heutzutage, wo wir im Westen in dem Luxus leben, uns einfach nur an den gedeckten Tisch zu setzen, müssen wir damit anfangen, eine „Gefühlsdiät“ zu machen. Es ist an der Zeit, alle überflüssigen negativen Gefühle rauszulassen. Wir haben im Laufe der Jahre verlernt, wie man mit Gefühlen umgeht.

In der Regel wollen wir nur gute Gefühle wie Freude, Mut, Frieden, Harmonie, Stärke usw. Die Gefühle, die auf der anderen Seite stehen: Trauer, Angst, Disharmonie, Schwäche usw. wollen wir nicht haben und versuchen sie daher mit Essen oder Diäten zu kompensieren. Um wirklich positive Gefühle zu bekommen, müsste man auch die negativen Gefühle klären. D.h. genau wie man sich bei einer Diät mit seiner Ernährung auseinander setzt, muss man sich auch bewusst mit seinen Gefühlen auseinander setzen, um die negativen loslassen zu können. Um sozusagen gefühlsmäßig abzuspecken.

Dazu gehört auch, dass man seinen Umgang mit sich selbst überprüft. Was bedeutet dass man erst einmal erforscht, was einem selber tatsächlich gut tut und nicht das einfach fortführt, was man von früher übernommen hat. So sollte man Antworten auf die Fragen finden: Wann habe ich Hunger? Worauf habe ich Appetit? In welchen Situationen esse ich oder esse ich nicht? Habe ich ein schlechtes Gewissen beim Essen? Fühle ich mich in meinem Körper wohl? Und das sind nur einige Fragen zum Thema Essen. Die Ursache für unser Verhalten liegt aber meist viel weiter zurück. Denn in der Kindheit lernen wir bereits wie in der Familie mit Gefühlen umgegangen wird und das übernehmen wir unbewusst.

Regelmäßig entmüllen ist die bessere „Diät“

Ein paar alltägliche Beispiele wie wir uns von unserem wahren Essgefühl entfernen:

Ein Kleinkind wird quengelig in seiner Kinderkarre und wird mit einem Keks zur Ruhe gebracht. Damit wird unbewusst das Fundament für das Verhalten gelegt, schlechte Gefühle mit Essen zu kompensieren.

Nicht zu vergessen unser von klein auf antrainiertes Verhalten nach der Uhr zu essen, d.h. das eigene Hungergefühl kann sich entweder gar nicht erst einstellen oder es wird ständig übergangen.

Wir alle sind eigenständige Individuen und versuchen doch uns der Norm anzupassen. Dabei bleibt zwangsläufig das eigene Gefühl auf der Strecke. Innere Zufriedenheit kann nur erreicht werden, wenn man bereit ist für sein eigenes Gefühl einzutreten. Im Bereich Essen kann das bedeuten, dass man nicht jede Mittagspause mit den Kollegen verbringt, sondern die Zeit mit sich allein genießt, in sich hineinfühlt und schaut: „Wie geht es mir heute?“ Sich hinterfragt, ob die Kommentare der Kollegen einen betroffen gemacht haben, ob einem an diesem Tag etwas auf den Magen geschlagen ist und den Appetit verdorben hat?

In der Werbung wird oft von einer Zufriedenheitsgarantie gesprochen. Persönlich ist diese nur zu erreichen, wenn man sich auf allen Ebenen ernst und wichtig nimmt. Der Körper genauso sorgfältig behandelt wird wie das neue Auto. Der Geist regelmäßig von allem Überflüssigen befreit wird, wie z.B. der PC, von dem man regelmäßig die Mülldateien und Junkmails löscht. Die Seele, in dem man seinen Gefühlen Platz lässt und ihnen die Gelegenheit gibt sich zu zeigen.

Falls durch Übergewicht die Gesundheit gefährdet ist, sind körperliche Diäten natürlich wichtig. Es wäre aber sinnvoller Altes im Geist und im Gefühl abzunehmen, damit inneres Gleichgewicht herrscht und unsere Zufriedenheit wieder einkehren kann.

Ihre

Ana Cecilia Schoof

Gründerin und Heilpraktikerin an der Hamburger Heilpraktiker Fachschule – Heilpraktiker Psychosomatik

Kontakt:

Wandsbeker Bahnhofstr. 2

22041 Hamburg

040 – 67 04 91 90

Info@Hamburger-Heilpraktiker-Fachschule.de
 www.heilpraktiker-psychosomatik.de

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Soul-Fighting: Selbstverteidigung aus dem Gefühl

*** Nächster Workshop für Einsteiger ist am 25. März 2017 von 18 bis 21 Uhr in Hamburg Alsterdorf zum Sonderpreis von 25 € ***

Selbstverteidigung aus dem Gefühl bedeutet, zu lernen, sich in Stress- und Gefahrensituationen aus seinem eigenen Inneren heraus zu wehren und dadurch mit einem besseren Selbstbewusstsein und mehr Selbstvertrauen durchs Leben gehen zu können.

Ein wichtiger – aber oft vernachlässigter – Aspekt der Selbstverteidigung sind die Gefühle, die mit Stresssituationen einhergehen: Überforderung, Panik, Hilflosigkeit, unterdrückte und dadurch ohnmächtige Wut. Genau diese verletzten, kindlichen Gefühle hindern Menschen oft daran, sich in Gefahrensituationen angemessen wehren und verteidigen zu können.

Soulfighting stellt genau dieses „innere Kind“ des Menschen in den Mittelpunkt und arbeitet gezielt daran, dieses „Kind“ aufzubauen und zu stärken und damit in die Lage zu versetzen, seine innere Ruhe in einer Gefahrensituation wiederzufinden, aus der Angst in den Mut zu kommen, Wut und Aggression zu kanalisieren und sich mit diesen wirksam zur Wehr zu setzen.

Das Training setzt sich dabei aus zwei Teilen zusammen, in denen jeweils das Gefühl die zentrale Rolle spielt:

  • Part I – Bewegung: Hierbei wird durch Spiele und kindliche Bewegungsmuster gezielt das innere Kind angesprochen, Freude an Bewegung vermittelt und ganz nebenbei Fitness und Mobilität gefördert
  • Part II – Selbstverteidigung: Hier werden Stresssituationen simuliert, bei denen wir uns ganz bewusst in die oben genannten Gefühle begeben und lernen, uns aus ihnen heraus mit einfachen und wirksamen Techniken zu wehren

Das Soul-Fighting-Training steht grundsätzlich jedem offen, unabhängig von Vorkenntnissen, Alter oder Fitnesslevel.

 

Anmeldung zu unseren Workshops unter:

0151 / 65 15 70 23

info@soul-fighting.de

Glücklich und Gesund oder Gesund und Glücklich: Wir haben uns für diese Themen/Worte entschieden, weil…

Also, wenn man hier im WordPress Blog unter „Suche“diese Worte einfügt, findet man dazu Ernährung-Tipps und Vegetarische Vorschläge. Nun, wir haben uns für diese Themen/Worte entschieden, weil jeder Mensch von Grund auf sich nach Glücksgefühlen sehnt! Diese sind die erste Basis, damit unser Körper gesund und stark ist. Wenn die materielle Ebene (Körper) eines Menschens nicht in Ordnung ist, ist dies vergleichbar mit einem Auto, das „außer Gefecht“ ist und mit dem man nicht weiter fahren kann. Wir Heilpraktiker, die das ‚Heilen‘ praktizieren, beschäftigen sich mit dem Menschen in seiner All-Ganzheit. Dafür ordnen wir folgendes: Körper, Seele und Geist. In erste Linie ist der Körper  sozusagen der ‚Träger‘ unserer Seele / Gefühle / InnenenLeben und unseres Geistes / Kopf / Persönlichkeit. Gelernt haben wir, dass wir zum Arzt müssen, wenn wir Schmerzen haben oder ‚krank‘ sind, damit wir schnell gesund werden. Der Arzt sucht auf der körperlichen Ebene, was uns fehlen könnte, was also nicht in Ordnung ist, und uns schlecht fühlen lässt. Er kann tatsächlich auf der körperlichen Ebenen herausfinden, was da „schief“ läuft. So wird seit eh und je der Körper verehrt, als sei er alles, woraus wir bestehen. Ja, logisch, denn den Körper können wir anfassen, messen, wiegen, fühlen, sehen, riechen und hören. Dadurch ist der Körper real und damit ‚Realität‘, so dass er weder „weggedrückt“, noch ignoriert werden kann. Jeder Körper ist ganz präsent und besetzt einen ‚Platz‘ auf der Erde. Die Schulmedizin ist sehr fortgeschritten auf dem Gebiet körperlicher Erkrankungen und hat ein All-Heilmittel für fast alle Krankheiten. Aufgrund dessen haben wir uns als praktizierende Heiler die Frage gestellt: „Wie kann es sein, dass es trotz dieser Vorschritte der Schulmedizin so viele kranke Menschen ohne Heilung gibt?    Ja, ist es eine Frage des Wissenwollens warum?  Also, aus unserer jahrzehntelangen Erfahrung mit kranken Menschen haben wir uns mit anderen Ebenen der Patienten beschäftigt. In erste Linie haben wir bei uns beobachtet, analysiert, gefühlt und zugelassen, um zu sehen, wie es ist, wenn man krank ist. Diese Erkenntnisse haben wir nur durch eigene ‚Beobachtung‘ und mit der Auseinandersetzung mit uns selbst erhalten. Dieses nennen wir den ‚Inneren Weg‘, d.h. statt uns mit der Außenwelt zu beschäftigen, wie es die meisten Menschen machen, gehen wir nach Innen. Soweit wir Menschen nämlich gesund sind und keine große Krise in unser Leben eintritt, die uns aus unserer Bahn wirft, sind wir in der Außenwelt, der materiellen Welt. In dem Leistungsdruck der Welt kommen wir selten auf die Idee, dass es eventuell „Parallel-Welten“ gibt, wie z.B. die Inneren-Welt und die Geist-Welt. Zu der Inneren-Welt gehören die Gefühle, die Emotionen, die Empfindungen, das Empfangen und Senden von Gefühlen. Gefühle sind wie ‚Radioaktivität‘, die in einen hinein strömen, aber auch wieder ausgestrahlt werden, was aber kaum zu sehen ist. Wenn man nicht darunter leidet und  krank wird, fühlt man es gar nicht. So kann man sich vorstellen, dass während wir in der Außenwelt leben, wir nicht in unserer tiefsten Tiefe des Daseins etwas bemerken. Ja natürlich, wenn wir in der Natur spazieren gehen, können wir riechen oder sind wir am Meer, spüren wir eine Weite. Im Sommer und im Frühling ist die Natur so allgegenwärtig, dass wir diese auch spüren bzw. fühlen. Wie auch im Winter spüren und fühlen wir die Kälte, sehen das Weiße von Schnee usw., aber ich spreche von all dem, was darunter in unserem tiefsten Dasein ist. Zum Beispiel: Wenn wir eine Handlung vornehmen, die gegen unser Gefühl ist, trotzdem eine winzige kleine Stimme uns vorwarnt, dann leiden wir später darunter. In der Regel reden wir uns das irgendwie schön, um das, was passiert ist, nicht zuzulassen. Ein weiteres Bespiel: Wenn wir uns des lieben“Friedenswillen“ in jeglichen Situationen, d.h. Menschen gegenüber, unterwerfen, ohne das zu fühlen, was wirklich in unserem Inneren abläuft, geschweige denn dieses zuzulassen. Wir haben viele Jahre in der Schule das logische Denken gelernt und Gefühle lassen sich leider nicht mit Vernunft erklären. Wir reagieren sehr oft innerlich verletzt, betroffen, wütend, traurig, enttäuscht, ängstlich, gelähmt, klein, doof und eine Menge davon sind für unseren Kopf keine positive Empfindungen. Da wir gelernt haben, alles logisch zu erklären, wir aber für diese Empfindungen keine ‚logischen Erklärungen‘ finden, verdrängen wir diese Gefühle/Emotionen, weil wir keine Kontrolle darüber haben und auch nicht damit umgehen können. So stellt sich hier die Frage, was dieses mit dem „Krank sein“ oder dem „Glücklich sein“ zu tun hat? Wir sagen, all dieses hat mit unserem ‚Wohl- oder Schlechtbefinden’zu tun! Wenn wir ‚blind‘ für unsere innere Welt  sind, heisst das nicht, dass in uns nichts im Gange ist. Hierzu ein Beispiel: Wenn man am Meer ist, sieht man die Wellen, hört das Rauschen dieser Wellen, sieht die Meeresfarbe, riecht dessen typischen Geruch. Es ist aber oft nicht so einfach, das Innere des Meeres zu sehen, z.B. was für Fische oder andere Lebewesen darin schwimmen oder wohnen. In diesem Sinne wünschen wir denjenigen, die dieses lesen, sich ein paar Gedanken darüber zu machen. Gern beantworten wir Ihre Fragen dazu :)! Fortsetzung folgt , Ahoi,,,,,,,,,,