Ungesunde Beziehungen und emotionale Abhängigkeit

Man nehme: Die ungesunde Beziehung und ein scharfes Messer…

Warum haben wir mit Menschen Beziehungen, die uns eigentlich mehr schaden als nutzen?

Tja, warum sind unsere Eltern teilweise jahrelang verheiratet, obwohl sie sich nicht lieben und nur stressen? Wegen der Kinder. Weil es weniger Steuern kostet. WEIL wir Angst vor der Einsamkeit haben. WEIL wir uns darüber profilieren einen Mann, Freundin zu haben. WEIL wir… in den Armen von jemandem liegen wollen?

Hauptsache der Deckel passt

Das sind wichtige Gründe. Aber deshalb bleibe ich doch nicht bei jemandem, der mich unterdrückt, oder? Bei jemandem, dem ich überhaupt nicht mehr zuhören kann. Der mich belügt und betrügt.

Nein, ich bleibe dort aus echter emotionaler Abhängigkeit, weil ich selbst innerlich nicht heil und stark bin oder einfach ausgedrückt: etwas nicht kann, der Partner aber schon. Wie Yin und Yang quasi. Wie Frau und Mann. Wie ein Deckel, der verdammt nochmal auf den Topf passen muss! So fügt sich das eine in das andere und du kannst irgendwann ohne den anderen nicht mehr leben.

Leute, weil man selbst innerlich verkümmert ist! Deshalb tut Liebe auch weh, weil wir oft so abhängig werden vom anderen, dass wir ALLEINE nichts mehr hinkriegen! Dann tut es wirklich weh ohne den anderen klarkommen zu müssen. Männer, die sich keine schöne Mahlzeit selbst zubereiten können, Frauen, die ihre eigenen Interessen nicht vertreten können… Ja, ich rede damit auch von mir.

Ein Beispiel

Sowas ist keine Liebe mehr, das ist eine seltsame Symbiose, die aus Mangel entsteht. Wenn ICH mich hinter dem scheinbar starken Mann verstecke, der alle anmotzt, die uns zu nahe kommen, ja, dann fühle ich mich irgendwie sicher. Doch was, wenn er sich umdreht und das gegen mich lebt? Dann ist der Spaß vorbei. Und ich denke, ich muss mich irgendwie arrangieren, ihn irgendwie besänftigen, weil ich ohne ihn und alleine auf mich gestellt viel zu verwundbar dort draußen wäre.

Vor allem aber habe ich mein Problem völlig unbearbeitet liegen gelassen: Denn ICH muss mich da draußen durchsetzen lernen! Parasitär lebt sonst der eine vom anderen und umgekehrt und Zufriedenheit ist weder mit noch ohne den anderen möglich. Grauenvoll.

Aaand Cut!

Da hilft nur ein sauberer Cut mit einer scharfen Klinge. Klar tut das weh, aber besser der scharfe Schmerz der Trennung als ein Leben lang miteinander leiden, wie unsere Eltern und Großeltern es getan haben. Oder willst du dein Leben lang innerlich verkümmert und abhängig bleiben?!

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Die Geschichte vom wilden Gänseküken

Ich will euch eine sehr besondere Geschichte erzählen, die mir letzte Woche passiert ist:

Es beginnt alles ganz banal.

Ich komme abends im Halbdunkeln vom Einkaufen nach Hause, steige aus dem Auto und gehe gähnend zum Kofferraum, um die Einkäufe herauszuholen. Doch dann reißt mich ein lautes Piepsen, ja, ein panisches, aufrüttelndes Schreien urplötzlich aus meinen Gedanken. Ich drehe mich aufgeschreckt um, da rennt ein kleines brüllendes Federbündel aus dem Vorgarten unserer Nachbarn auf die Straße, überquert sie in Millisekunden und läuft in unseren Garten.

Ich sprinte hinter dem panisch piepsenden Etwas hinterher mit dem Gedanken „Ein Entenküken??!! Was ist denn hier los???“ Da ist es schon im nächste Garten und unsere Katze will schon hinterher. Ich schreie sie an, dass sie abhauen soll und war bereit auf das Grundstück unserer Nachbar zu rennen, aber sie zieht sich gleich zurück. Währenddessen kommt das immer noch völlig außer sich piepsende Küken wieder an der Straße heraus. Ich halte mit den Armen wedelnd ein Auto an, dass dort angebraust kommt: „Vorsicht!!!“ Und folge dem Tier, dass mit ordentlich Tempo in eine Straße einbiegt. Ich hinterher! Obwohl ich überhaupt nicht weiß, was ich machen will! Weit und breit keine Enten! Dafür noch mehr Autos, die ich zum Abbremsen bewege. Mit einer Fahrerin unterhalte ich mich kurz. Nein, sie habe keine Zeit, sorry!

Also rufe ich im Laufen eine Freundin an. Geht nicht ran. Dann unsere Schulleiterin und Heilpraktikerin Cecilia Schoof, bei der ich ja Gespräche mache. Sie wird wissen, was zu tun ist! Sie geht sofort ran und sagt: „Oh Gott, das arme Tierchen! Zur Tierrettung bringen!“ Okay, Tierrettung, das ist gut!!! Und einfangen! Die Kleine hat es bereits über die Bahnschienen geschafft und kämpft sich nun durch Unkraut. Vor ihr liegen nur weite Felder – und Füchse und Greifvögel. Doch ich bekomme sie zu fassen, ganz vorsichtig, und hebe sie hoch. Es ist wie ein Kätzchen oder ein Singvogel, so klein und schnell atmend und zappelnd und zerbrechlich. Zwischen meinen Händen ist urplötzlich Ruhe. Sie kämpft etwas, aber die Wärme der Hände beruhigt das Küken schnell.

Ich gehe nach Hause mit diesem rohen Ei und seinen kühlen Schwimmfüßchen in den Händen, mit bebendem Herzen und heule plötzlich einfach los wie ein Schlosshund. Dieses kleine Baby hat so vehement und verzweifelt nach seiner Mami geschrien, dass es mir das Herz zerriss. „Hilfe! Hilfe!! Hilfeeee!!!!! Mama, wo bist du???“ Meine Mutter war auch nie da und hat mich in grässlichen Situationen alleine gelassen!

Diese Kleine ist sicherlich auch vor einem Monster geflüchtet.

Vor einem Fuchs oder einem Marder vielleicht, der ihre Schwestern und Brüder getötet hat… Ich komme zu Hause an und weiß überhaupt nicht, was jetzt machen. Für die Tierrettung ist es zu spät, dort kann ich erst morgen anrufen. Eine gute Freundin hilft mir, sie hat schon kleine Häschen und Küken gerettet als Kind, erzählt sie. Sie macht einen Karton mit Handtüchern und Wärmflasche schön.

Dabei entdecke ich Zecken auf ihr. Kleine schwarze Pünktchen, die über das flauschige Daunenkleid klettern. „Iiiih!! Nee, die kommt in den Karton! Ich will doch keine Zecken haben!!“ Doch Piepsie – der kindliche Name, mit dem wir sie in aller Eile taufen – will nicht im Karton bleiben und hüpft unermüdlich gegen die Pappwände an, läuft im Kreis, fiept und sucht einen Ausweg. Nur im Arm ist sie ruhig, schließt sogar die Augen. Sie ist völlig fertig und braucht Ruhe. Meine Freundin spricht aus, was ich eigentlich schon weiß, aber was meine schlechte Mutter in mir nicht hören will:

„Das ist jetzt deine Aufgabe.“

Ich setze mich verschnaufend mit Piepsie in den Händen aufs Bett. Starre das kleine Daunenbündel an, dass versucht zu schlafen und gegen jede Unterbrechung protestiert. Zähneputzen? Essen? Schlafen? Usw.?? Das wird nichts! Und endlich verstehe ich: Das ist alles scheißegal und wenn ich jetzt hier die Nacht sitzen und hungern muss!

Wichtig ist, dass dieses kleine Leben hier gerettet wird!

Scheiß auf meine ganzen Abläufe und Krücken, die mein Leben genaugenommen mehr einschränken als lebenswert machen! Dieses unschuldige reine Lebewesen werde ich retten! SO!

 

Ich kann es kaum fassen, dass mir das passiert. Ich habe Allergien gegen Katzen, Pferde, Hunde und damit mittlerweile geradezu Angst entwickelt, Tiere anzufassen, da dies immer von juckenden Ekzemen und Atemnot quittiert wird. Dieses kleine Küken einer Graugans – wie ich herausfinde – löst hingegen keine Allergie aus. Nichts juckt, nichts kribbelt. Die rumkrabbelnden Zecken zerquetsche ich kurzerhand mit den Fingernägeln.

Es ist wie ein Wunder.

Denn diese kleine Wildgans vertraut mir einfach und fordert Körperkontakt. Wenn ich die Hand wegziehe, wird sie unruhig, piepst, sucht, bis ich sie vorsichtig streichle. Selbst als ich sie auf mein Heizkissen bugsiere und mit einem T-Shirt behaglich zudecke, muss trotzdem die Hand dableiben.

Sie ist so zerbrechlich und so voller Leben. Und findet schnurgerade den Weg in mein Herz, das von vielen schrecklichen Erlebnissen vernarbt und verhärtet ist – Auch wenn es nach außen vielleicht anders aussieht, weil ich lächle und tue als wäre mein Leben einfach. Wirklich in mein Herz lasse ich niemanden. Piepsie hingegen… ist einfach zwischen den Füßen meiner schwer bewaffneten Abwehr hindurchgestürmt und mitten hinein in mein Herz.

Das Gänseküken ist völlig erschöpft

Doch dieser kleine Schatz muss zurück zu seiner Mutter. Sie piepst zwischendurch als würde sie mit ihren Brüdern und Eltern sprechen wollen, als hoffe sie auf eine Antwort. Ich rede beruhigend mit ihr, aber natürlich kann ich ihre Gänsefamilie nicht ersetzen. Auf Googlemaps finde ich zwei kleine Teiche in der Nähe, aus deren Richtung sie gelaufen kam. Ich bin mir sofort sicher, dass ich dort morgen früh mit ihr hingehen muss!

Piepsie will nach Hause

Am nächsten Morgen, pünktlich um halb acht, ist sie hellwach und guckt mich aus wachen Augen an, piepst und wird unruhig. Mir ist klar: Jetzt ist sie erholt genug! Ich ziehe mir eine Jacke an und los geht’s. Doch meine anfängliche Begeisterung schlägt plötzlich um, als ich beim Laufen nach rechts und links schaue. Wie soll ich hier überhaupt Gänse finden? Und wenn ich gar nichts finde und der Kleinen völlig unnötig diese Strapaze zumute? Regelrechte Angst kriecht mir den Nacken hinunter und jagt mir mit dem kühlen Wind und leichtem Regen Schauer über den Rücken. Es geht um Leben und Tod. Denn ein Leben irgendwo auf einem Bauernhof oder wo auch immer wäre nichts für dieses freie Tier, dass doch im Winter gen Süden ziehen muss und 20 Jahre alt werden kann!

Piepsie muss frei sein!

Am Ende der Straße, die mittlerweile zu einem Feldweg geworden ist, liegt eine Koppel mit fest verschlossenem Gatter… Und mir fallen fast die Augen aus dem Kopf: DORT SIND GRAUGÄNSE!!! Ich kann es kaum fassen, da sind sie! Kann ich einfach auf die Koppel? Da sind Longhorn-Rinder in einem Offenstall an der Seite, der jedoch von der Weide mit einem Tor abgetrennt ist. Ich bin hin- und hergerissen. Es sind keine Rinder auf der Wiese. Trotzdem, muss ich jemanden fragen? Da ist niemand. In der Mitte der Wiese ist der erste der zwei Teiche – mit Gartenhäuschen. Sieht nicht gerade nach einem Wildvogel-Paradies aus. Der zweite See liegt ca. 200 Meter weiter weg hinter dichtem Buschwerk. Das sieht schon eher nach etwas aus. Doch die Gänse befinden sich genau auf einer Weide dazwischen, die ebenfalls abgeriegelt und eingezäunt ist.

Ich muss dahin. Ich muss da jetzt hin mit ihr. Ich klettere über den glitschigen Zaun und gehe aufgeregt zu dem ersten Teich. Ich sehe weit und breit keine Küken, nur die Gänse dort auf der anderen Weide, die mich argwöhnisch beäugen und mit ihren Flügeln schlagen und schnattern und dann eine nach der anderen hochfliegen. Sie muss jetzt wieder schreien, damit sie sie bemerken! Piepsie, du musst piepsen! Ich setze sie ab, die mich verdattert anguckt und erst mir folgen will, als ich mich entferne.

Doch das laute Rufen der Gänse weckt ihre Aufmerksamkeit, sie läuft mit ihren kleinen Beinchen auf die andere Wiese und piepst lauter werdend. Und es schießt eine Graugans aus dem Dickicht des Teiches neben mir! „Das ist die Mutter!“ durchfährt es mich. Doch sie fliegt auch hoch. Die Gänse ziehen einen großen Bogen über uns. Ich gehe immer weiter weg, während das kleine Küken alleine und vehement rufend immer weiter auf die Weide läuft.

Da stürzt eine Gans vom Himmel herab.

Sie landet schnatternd am Ende der Wiese – ein ganzes Stück vom Küken entfernt. Piepsie schreit laut und die Gans fliegt wie von einer Schockwelle erfasst wieder in die Höhe und landet ein paar Meter vor dem Küken, läuft außer sich auf die Kleine zu, kommt neben ihr zum Stehen, überprüft nichts, schnuppert nicht, macht sich nur groß und gibt sonore beruhigende Schnattergeräusche von sich. Langsam geht sie in Richtung des zweiten Sees. Die kleine folgt ihr. Sie folgt ihr! Ich beobachte, wie beide wieder vereint den leichten Hügel hinaufgehen, während ich verblüfft und konsterniert und glücklich und völlig von den Socken langsam die Wiese wieder verlasse. Es hat geklappt. Es hat geklappt! Ich kann es immer noch nicht fassen, dass es geklappt hat. Die kleine Piepsie hat ihre Mama wieder.

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Dieses Foto habe ich heute gemacht bei Sturm und Regen –  ursprünglich in der Hoffnung, die Gänse sehen zu können. Doch die Wiese und der dahinterliegende Teich wird streng bewacht von drei Longhorns. 😀 Gut so!

Fazit

Ihr kennt bestimmt die Erleichterung, wenn man weint. Das Herz geht auf, man fühlt sich warm und die Energie fließt. Von daher war diese Begegnung bereits ein Geschenk, denn ich konnte tiefe Traurigkeit zulassen.

Doch das ist nicht alles.

Ein paar Stunden zuvor hatte ich gerade festgestellt, dass ich kein großes Auto, keine große Wohnung, keine teuren Sachen, keinen Job mit Prestige brauche… Weil ich in mir drin klein bin. Ein Kind noch, ein Küken. Doch meine Familie hat mir nie solche unerschütterliche Liebe gegeben, wie die Gänsemama der kleinen Piepsie allein in diesen paar Minuten, die ich miterleben konnte.

Ich bin 34 Jahre alt, aber mein inneres Kind ist noch klein, weil es lange Zeit kaum wachsen konnte aufgrund all der Unterdrückung und Ablehnung. Auch ich bin zerbrechlich innerlich und auf der Suche nach Liebe und Wärme und Geborgenheit. Und ich habe mich Menschen anvertraut und untergeordnet in der Vergangenheit, die mir ein bisschen das Gefühl von einem zu Hause gaben, weil ich so bedürftig war und unfähig mir selbst Liebe zu geben. Aber in Wirklichkeit habe ich meine Seele verkauft für ein bisschen Aufmerksamkeit.

Nun habe ich alle Brücken abgebrochen. Und lerne gerade alleine klar zu kommen. Ohne Familie. Ohne Partner. Aber mit Freunden und Gleichgesinnten. Und es ist nicht einfach auf vieles zu verzichten. Viele Menschen kommen nie los von ihren Eltern, werden nie erwachsen. Und wer es doch schafft, landet in unglücklichen Beziehungen, die vor allem eine tägliche Wiederholung der alten Verletzungen sind. Als einziger Ausweg aus der Depression und Sinnlosigkeit winkt dann die nächste Partnerschaft oder womöglich die Gründung einer Familie –  obwohl man selbst noch gar nicht erwachsen und frei ist innerlich. Die Verantwortung für ein eigenes Kind kann dann wie eine Gefangenschaft empfunden werden, obwohl doch überall gesagt wird, dass dies das ultimative Glück ist… Immer ist die Hoffnung da, dass dieser nächste Schritt nun endlich zu Glück und Zufriedenheit führt.

Ich sage euch eins: Seid nicht so dumm und sucht euer Glück bei anderen Menschen! Sucht es in euch selbst. Es der schwerste Weg, den euch niemand abnehmen kann. Der steinige Weg führt zu euch selbst, nicht die breite Straße, die alle benutzen. Ich bin immer wieder erstaunt, dass ich tatsächlich selbst fähig bin, positive Gefühle in mir wachzurufen. Ich selbst! Das ist Freiheit! Dass ich mit mir selbst glücklich bin! Nichts anderes kann das ersetzen. 🙂

Sophia

Ich mache seit März 2018 die Heilpraktiker Ausbildung an der Hamburger Heilpraktiker Fachschule und schreibe hier regelmäßig über Themen des Lebens. Schreibt eure Gedanken gerne in die Kommentare. 🙂

Vortrag: Erwartungen – Geprägt von der Vergangenheit?!

Erwartungen und Erfahrungen bestimmen unser Handeln viel stärker als es uns bewusst ist. Das ist einerseits gut und bedeutet lernen. Wir vermeiden beispielsweise, erneuert denselben Fehler zu machen, wie ein Baby, dass nicht erneut in die saure Zitrone beißen möchte. Andererseits ist es schlecht, denn die Realität ist halt keine saure Zitrone, sondern viel komplexer. Wurdest du in der Vergangenheit von deinem Chef schlecht behandelt, so heißt dies noch lange nicht, dass auch ein neuer Chef dich schlecht behandeln wird. Doch die Angst blockiert dich und du hast schon eine Abwehrhaltung gegen diesen Menschen eingenommen, bevor du ihn überhaupt kennengelernt hast!

Am 28. April wird die Heilpraktikerin Cecilia Schoof dieses spannende Thema näher beleuchten und Lösungen aufzeigen, die du direkt in deinen Alltag integrieren kannst.

Zeit: Samstag, 28. April, von 10:00 bis 12:00 Uhr

Thema: Erwartungen – Geprägt von der Vergangenheit?!

Ort: Hamburger Heilpraktiker Fachschule, Wandsbeker Bahnhofstraße 2, 22041 Hamburg

Kostenbeitrag: 30,00 EUR

Kontakt: 040-2000-4872, info@heilpraktiker-psychosomatik.de

Info: www.heilpraktiker-psychosomatik.de

Wir freuen uns auf Sie!

Ganz am Boden mit Depressionen – EIN APPELL

126338_original_R_K_B_by_110stefan_pixelio.de.jpgSo schlapp. Keine Kraft zu gar nichts… Besser stunden-, ja tagelang irgendwelche Serien auf Netflix gucken bis Kopfschmerzen sich melden oder die Blase. Kennst du das?

Bist du schon ganz am Boden der Antriebslosigkeit angekommen, gammelst traurig und mürrisch vor dich hin, lässt die Zeit ungenutzt verstreichen, wirst immer unzufriedener und lustloser, weil alles einfach viel zu anstrengend ist, viel zu sinnlos. Warum lebe ich überhaupt, hat doch eh alles keinen Sinn… Die ganze Welt wäre ohne mich – STOPP

HALLO! AUFGEWACHT! Klar hat es einen Sinn! Denn DU bist einzigartig und ein Überlebenskünstler! Erinnerst du dich nicht mehr daran, wie oft du hingefallen und wieder aufgestanden bist? Wenn du jetzt noch weiter versinkst, dann haben die gewonnen, die dir den Lebensmut genommen haben! Es lohnt sich zu kämpfen! Traurigkeit zuzulassen ist enorm wichtig, darin zu versinken und zu ertrinken aber lebensgefährlich und kann auch körperlich krank machen.

„Was fühlst du gerade?“ – „Nichts… Alles ist grau.“

„Dann schrei mal in ein Kissen!“ – „Was? In ein Kissen? Nee…“

„Traust du dich nicht?“ – „Hä? Klar, trau ich mich. So ein Schwachsinn.“

„Glaub ich dir nicht. Beweis es!“

… Und? Kissen schon in der Hand? Wirklich, mach das mal und höre den Schrei deiner Seele. Die schreit nämlich vor Schmerz und Wut, glaube mir. Lass dich nicht im Stich und werde aktiv! Bringe den Selbsthass nach außen, verkloppe ein Kissen, höre lautstark Musik, schimpfe beim Putzen über den ganzen Dreck, rege dich im Auto auf. Völlig egal was, aber hör auf, die Gewalt an dir selbst auszulassen und dich selbst fertig zu machen und dich selbst dauernd zu erniedrigen. Gewinne die Kontrolle zurück.

Wenn du möchtest, können wir dir aus der Depression heraushelfen.

Heilpraktiker Psychosomatik

 

Sophia

Ich mache seit März 2018 die Heilpraktiker Ausbildung an der Hamburger Heilpraktiker Fachschule und schreibe hier regelmäßig über Themen des Lebens. Schreibt eure Gedanken gerne in die Kommentare. 🙂

Bild: 110stefan  / pixelio.de

Warum nehme ich nicht ab? – Wenn Körper und Geist nicht im Einklang sind

In meinem Beitrag geht es um das ganzheitliche Abnehmen, d.h. nicht nur auf der körperlichen sondern auch auf der geistigen und seelischen Ebene. Anhand von Beispielen versuche ich zu verdeutlichen, warum Diäten, die nur auf der körperlichen Ebene durchgeführt werden, in den meisten Fällen zum Scheitern verurteilt sind.

Seit eh und je wird sehr viel Wert auf Diäten gelegt. Es wachsen ständig neue „Diät-Methoden“ wie Pilze aus dem Boden. Wobei das erstaunliche dabei ist, dass einem hier vorgegaukelt wird, dass man durch den Verlust an „körperlichem Gewicht“ glücklicher wird. Tatsächlich ist derjenige, der seit Jahrzehnten einen Kampf mit seinen Pfunden führt, vorübergehend zufrieden, denn es hat sich ja körperlich wirklich etwas geändert. Das Ego eines Menschen, der jahrelang, manchmal sogar jahrzehntelang darunter gelitten hat, zu dick zu sein, erfährt durch eine erfolgreich durchgeführte Diät auf einmal Auftrieb.

Sicherlich fragen Sie sich jetzt, warum ich das „vorgegaukelte Glück“ anprangere? Nun, weil eine Diät leider immer nur auf die Veränderung unseres äußeren Aussehens abzielt. Es ist schön und gut, wenn man das abnimmt, was man sich vorgenommen hat und damit Zufriedenheit auf der körperlichen Ebene eintritt. Nun stellt sich aber die Frage: „Ist das Alles gewesen? Nur körperlich ABNEHMEN?“ Denn all die Jahre der Gewichtszunahme hat man unter seinem körperlichen Aussehen gelitten.

Die Frage müsste lauten: „Was hat uns dazu veranlasst so viel zuzunehmen? Welche Ebene in uns hat das veranlasst? Viele Jahre lang haben wir uns verboten, zu viel Essen zu uns zu nehmen oder wir haben alles in uns hinein gestopft, ohne je ein Zufriedenheitsgefühl zu entwickeln. Eine Gewichtsabnahme geschieht auf unserer „körperlichen Ebene“, aber auf der geistigen oder seelischen Ebene ändert die Tatsache abgenommen zu haben, leider gar nichts. Lediglich unser äußeres Bild, unsere „irdische Darstellung“ hat sich verändert.

Das eigentliche Problem vor einer Diät liegt im Annehmen und Loslassen. Die Diät führt dazu, dass man „etwas“ für sich macht. Man bekommt ein anderes Bewusstsein sich selbst gegenüber. Ja, man wird sogar „selbstbewusster“. D.h. dass sich etwas verändert hat und genau das freut uns, da man selbst – aber auch die Leute im Außen – die Veränderung wahrnehmen können.

Schließlich kann man eine Diät auch mit einer Änderung der Lebensweise oder Lebensführung gleichsetzen. Äußerlich! Dieser Zustand stellt dann unser Ego zufrieden. Aber über das innerliche Abnehmen hat man sich keine Gedanken gemacht. 

Das Innere verändern

Es gibt viele Menschen, die erfolgreich abnehmen. Doch irgendwann kommt es zum sogenannten „Jo-Jo-Effekt“: die Gewichtsabnahme hält nur eine gewisse Zeit lang an und dann nimmt man wieder zu. Denn irgendwann gewinnen die alten Gewohnheiten wieder die Oberhand, da man nur äußerlich etwas geändert hat, aber nicht innerlich.

Innerlich bedeutet, dass man ja nicht umsonst eine „falsche Ernährung oder Lebensweise“ hatte, welche durch den Körper sichtbar wurde. Man hat abgenommen, ist aber innerlich derselbe Mensch geblieben. An den Verhaltensmuster und den Gefühlen, die vielleicht nicht so gut waren, hat sich nichts geändert. Über den Sinn der Verletzungen, welche man während seines „Dickseins“ erfahren hat, hat man sich keine Gedanken gemacht. Der Unzufriedenheit, und ich spreche jetzt nicht von der auf der körperlichen Ebene, wurde nicht auf den Grund gegangen.

Die Probleme, die vor der Diät da waren, verschwinden nicht so einfach mit der Gewichtsabnahme nach der Diät. Es ändert sich nur das äußere „Selbstbild“ und dieses genießt man natürlich. Aber im Inneren hat sich in der Regel nicht viel verändert bzw. man hat sich nicht bewusst gemacht, was in seinem Inneren vor sich geht. 

Sich selbst bewusst werden

Man kann sich das so vorstellen, dass der Körper ein Auto ist und man selber ist der Fahrzeugführer. Das alte Auto ist in die Jahre gekommen und sieht äußerlich nicht mehr so gut aus, daher kauft man sich ein neues Auto. Darüber freut man sich natürlich. Aber an dem Menschen hinter dem Steuer hat sich nichts geändert. Der ist immer noch der Gleiche. D.h. heißt, wenn zu schnelles Fahren bereits im alten Auto Ängste ausgelöst hat oder man davor Angst hatte, einen Unfall zu bauen, so verschwinden diese Ängste durch den Kauf eines neuen Autos nicht. Sie werden sozusagen in das neue Fahrzeug mitgenommen und begleiten uns weiterhin auf jeder Fahrt.

Das Auto ist ein gutes Beispiel, denn viele Autos werden von ihren Haltern besser behandelt als der eigene Körper. Es ist jedem klar, dass ein Auto ohne Benzin nicht fahren kann. Füllt man zu wenig Öl nach, geht der Motor kaputt. Tanke ich nicht den richtigen Kraftstoff, läuft der Wagen nicht mehr. Leuchtet dann ein rotes Lämpchen, fahren die meisten in die Werkstatt um die Ursache dafür zu finden.

Genauso sollten wir es mit unserem Körper machen und verantwortungsbewusst und liebevoll auf seine Bedürfnisse eingehen. Eine Diät bedeutet immer eine Begrenzung, einen Verzicht und ist deswegen langfristig zum Scheitern verurteilt. Das kann nicht gut gehen, wenn wir das Gefühl haben uns einschränken zu müssen und dann mit schlechtem Gewissen Schokolade essen.

Deswegen ist es wichtig an der persönlichen Zufriedenheit zu arbeiten und diese ist nur zu erreichen wenn wir unserem Körper Nahrung auf allen Ebenen geben:

Körper – Seele – Geist.

Überfüllter Geist

Unser Kopf hat über all die Jahre unseres Daseins hinweg viele Informationen aufgenommen, die uns sehr belasten, da wir nie gelernt haben, diese Informationen zu verarbeiten. Wir tauschen tagtäglich mit unseren Mitmenschen Informationen jeglicher Art aus und werden durch die Medien mit Infos und Werbung überschwemmt. Viele dieser Informationen dringen tief in unser Inneres ein, ohne dass wir das bemerken. Wir werden im wahrsten Sinne des Wortes damit überladen und füllen uns langsam damit auf. D.h. wir saugen alles in unsere Gedankenwelt hinein, ohne dass wir uns dieses bewusst machen oder dass wir Kontrolle darüber haben. Durch diese immense „Überflutung“ fühlen wir uns sehr schwer und voll. Es ist quasi so als wäre man „im Geiste dick“.

Damals in der Schule – und auch heute noch – haben wir alles über das logische Denken gelernt. Aber nicht, wie wir uns davor schützen diese Masse an Wörtern / Informationen in uns hineinfließen zu lassen.

Es gibt Menschen, denen wir begegnen: Eltern, Freunde, Bekannte, Nachbarn, Arbeitskollegen usw. die uns ihre positive und negative Einstellung und Sichtweise der Welt weitergeben. Diese erzählen uns alles das, was sie loswerden möchten und wir nehmen dieses alles ungefiltert in uns hinein. Unser Kopf ist schließlich voll mit Gedanken, die sich im Kreis drehen und uns nicht mehr zur Ruhe kommen lassen, da wir uns selbst nicht mehr darin wiederfinden.

Z.B. werden wir im Beruf ständig mit Informationen und noch mehr Informationen gefüttert, die nichts mit uns zu tun haben. Alleine dadurch entfernen wir uns im Laufe des Tages immer weiter von uns selbst und nehmen unser Hunger- und Durstgefühl kaum noch wahr. An die Mittagspause werden wir von freundlichen Kollegen erinnert, die uns in die Kantine, Pausenraum, Cafeteria usw. begleiten. Auch hier haben wir wieder keine Zeit für uns selbst, sondern unterhalten uns mit den Kollegen und nehmen kaum wahr, was wir eigentlich zu uns nehmen (sowohl an Nahrung als auch an Informationen).

Sind wir abends endlich zuhause und kommen – im besten Fall – zur Ruhe, dann meldet sich auf einmal das angestaute und unterdrückte Hungergefühl des gesamten Tages und wir schlingen wahllos alles in uns hinein. Diese Mechanismen sollte man sich bewusst machen.

Um nachhaltig abnehmen zu können, sollte man sich bei einer Diät auch darüber klar werden, wieviel Ballast wir auf dieser geistigen Ebene aufnehmen.

Abnehmen beginnt in der Seele

Um dem Leben einen Sinn zu geben, muss man sich innerlich mit sich auseinander setzen. Heutzutage, wo wir im Westen in dem Luxus leben, uns einfach nur an den gedeckten Tisch zu setzen, müssen wir damit anfangen, eine „Gefühlsdiät“ zu machen. Es ist an der Zeit, alle überflüssigen negativen Gefühle rauszulassen. Wir haben im Laufe der Jahre verlernt, wie man mit Gefühlen umgeht.

In der Regel wollen wir nur gute Gefühle wie Freude, Mut, Frieden, Harmonie, Stärke usw. Die Gefühle, die auf der anderen Seite stehen: Trauer, Angst, Disharmonie, Schwäche usw. wollen wir nicht haben und versuchen sie daher mit Essen oder Diäten zu kompensieren. Um wirklich positive Gefühle zu bekommen, müsste man auch die negativen Gefühle klären. D.h. genau wie man sich bei einer Diät mit seiner Ernährung auseinander setzt, muss man sich auch bewusst mit seinen Gefühlen auseinander setzen, um die negativen loslassen zu können. Um sozusagen gefühlsmäßig abzuspecken.

Dazu gehört auch, dass man seinen Umgang mit sich selbst überprüft. Was bedeutet dass man erst einmal erforscht, was einem selber tatsächlich gut tut und nicht das einfach fortführt, was man von früher übernommen hat. So sollte man Antworten auf die Fragen finden: Wann habe ich Hunger? Worauf habe ich Appetit? In welchen Situationen esse ich oder esse ich nicht? Habe ich ein schlechtes Gewissen beim Essen? Fühle ich mich in meinem Körper wohl? Und das sind nur einige Fragen zum Thema Essen. Die Ursache für unser Verhalten liegt aber meist viel weiter zurück. Denn in der Kindheit lernen wir bereits wie in der Familie mit Gefühlen umgegangen wird und das übernehmen wir unbewusst.

Regelmäßig entmüllen ist die bessere „Diät“

Ein paar alltägliche Beispiele wie wir uns von unserem wahren Essgefühl entfernen:

Ein Kleinkind wird quengelig in seiner Kinderkarre und wird mit einem Keks zur Ruhe gebracht. Damit wird unbewusst das Fundament für das Verhalten gelegt, schlechte Gefühle mit Essen zu kompensieren.

Nicht zu vergessen unser von klein auf antrainiertes Verhalten nach der Uhr zu essen, d.h. das eigene Hungergefühl kann sich entweder gar nicht erst einstellen oder es wird ständig übergangen.

Wir alle sind eigenständige Individuen und versuchen doch uns der Norm anzupassen. Dabei bleibt zwangsläufig das eigene Gefühl auf der Strecke. Innere Zufriedenheit kann nur erreicht werden, wenn man bereit ist für sein eigenes Gefühl einzutreten. Im Bereich Essen kann das bedeuten, dass man nicht jede Mittagspause mit den Kollegen verbringt, sondern die Zeit mit sich allein genießt, in sich hineinfühlt und schaut: „Wie geht es mir heute?“ Sich hinterfragt, ob die Kommentare der Kollegen einen betroffen gemacht haben, ob einem an diesem Tag etwas auf den Magen geschlagen ist und den Appetit verdorben hat?

In der Werbung wird oft von einer Zufriedenheitsgarantie gesprochen. Persönlich ist diese nur zu erreichen, wenn man sich auf allen Ebenen ernst und wichtig nimmt. Der Körper genauso sorgfältig behandelt wird wie das neue Auto. Der Geist regelmäßig von allem Überflüssigen befreit wird, wie z.B. der PC, von dem man regelmäßig die Mülldateien und Junkmails löscht. Die Seele, in dem man seinen Gefühlen Platz lässt und ihnen die Gelegenheit gibt sich zu zeigen.

Falls durch Übergewicht die Gesundheit gefährdet ist, sind körperliche Diäten natürlich wichtig. Es wäre aber sinnvoller Altes im Geist und im Gefühl abzunehmen, damit inneres Gleichgewicht herrscht und unsere Zufriedenheit wieder einkehren kann.

Ihre

Ana Cecilia Schoof

Gründerin und Heilpraktikerin an der Hamburger Heilpraktiker Fachschule – Heilpraktiker Psychosomatik

Kontakt:

Wandsbeker Bahnhofstr. 2

22041 Hamburg

040 – 67 04 91 90

Info@Hamburger-Heilpraktiker-Fachschule.de
 www.heilpraktiker-psychosomatik.de

Glücklich und Gesund oder Gesund und Glücklich: Wir haben uns für diese Themen/Worte entschieden, weil…

Also, wenn man hier im WordPress Blog unter „Suche“diese Worte einfügt, findet man dazu Ernährung-Tipps und Vegetarische Vorschläge. Nun, wir haben uns für diese Themen/Worte entschieden, weil jeder Mensch von Grund auf sich nach Glücksgefühlen sehnt! Diese sind die erste Basis, damit unser Körper gesund und stark ist. Wenn die materielle Ebene (Körper) eines Menschens nicht in Ordnung ist, ist dies vergleichbar mit einem Auto, das „außer Gefecht“ ist und mit dem man nicht weiter fahren kann. Wir Heilpraktiker, die das ‚Heilen‘ praktizieren, beschäftigen sich mit dem Menschen in seiner All-Ganzheit. Dafür ordnen wir folgendes: Körper, Seele und Geist. In erste Linie ist der Körper  sozusagen der ‚Träger‘ unserer Seele / Gefühle / InnenenLeben und unseres Geistes / Kopf / Persönlichkeit. Gelernt haben wir, dass wir zum Arzt müssen, wenn wir Schmerzen haben oder ‚krank‘ sind, damit wir schnell gesund werden. Der Arzt sucht auf der körperlichen Ebene, was uns fehlen könnte, was also nicht in Ordnung ist, und uns schlecht fühlen lässt. Er kann tatsächlich auf der körperlichen Ebenen herausfinden, was da „schief“ läuft. So wird seit eh und je der Körper verehrt, als sei er alles, woraus wir bestehen. Ja, logisch, denn den Körper können wir anfassen, messen, wiegen, fühlen, sehen, riechen und hören. Dadurch ist der Körper real und damit ‚Realität‘, so dass er weder „weggedrückt“, noch ignoriert werden kann. Jeder Körper ist ganz präsent und besetzt einen ‚Platz‘ auf der Erde. Die Schulmedizin ist sehr fortgeschritten auf dem Gebiet körperlicher Erkrankungen und hat ein All-Heilmittel für fast alle Krankheiten. Aufgrund dessen haben wir uns als praktizierende Heiler die Frage gestellt: „Wie kann es sein, dass es trotz dieser Vorschritte der Schulmedizin so viele kranke Menschen ohne Heilung gibt?    Ja, ist es eine Frage des Wissenwollens warum?  Also, aus unserer jahrzehntelangen Erfahrung mit kranken Menschen haben wir uns mit anderen Ebenen der Patienten beschäftigt. In erste Linie haben wir bei uns beobachtet, analysiert, gefühlt und zugelassen, um zu sehen, wie es ist, wenn man krank ist. Diese Erkenntnisse haben wir nur durch eigene ‚Beobachtung‘ und mit der Auseinandersetzung mit uns selbst erhalten. Dieses nennen wir den ‚Inneren Weg‘, d.h. statt uns mit der Außenwelt zu beschäftigen, wie es die meisten Menschen machen, gehen wir nach Innen. Soweit wir Menschen nämlich gesund sind und keine große Krise in unser Leben eintritt, die uns aus unserer Bahn wirft, sind wir in der Außenwelt, der materiellen Welt. In dem Leistungsdruck der Welt kommen wir selten auf die Idee, dass es eventuell „Parallel-Welten“ gibt, wie z.B. die Inneren-Welt und die Geist-Welt. Zu der Inneren-Welt gehören die Gefühle, die Emotionen, die Empfindungen, das Empfangen und Senden von Gefühlen. Gefühle sind wie ‚Radioaktivität‘, die in einen hinein strömen, aber auch wieder ausgestrahlt werden, was aber kaum zu sehen ist. Wenn man nicht darunter leidet und  krank wird, fühlt man es gar nicht. So kann man sich vorstellen, dass während wir in der Außenwelt leben, wir nicht in unserer tiefsten Tiefe des Daseins etwas bemerken. Ja natürlich, wenn wir in der Natur spazieren gehen, können wir riechen oder sind wir am Meer, spüren wir eine Weite. Im Sommer und im Frühling ist die Natur so allgegenwärtig, dass wir diese auch spüren bzw. fühlen. Wie auch im Winter spüren und fühlen wir die Kälte, sehen das Weiße von Schnee usw., aber ich spreche von all dem, was darunter in unserem tiefsten Dasein ist. Zum Beispiel: Wenn wir eine Handlung vornehmen, die gegen unser Gefühl ist, trotzdem eine winzige kleine Stimme uns vorwarnt, dann leiden wir später darunter. In der Regel reden wir uns das irgendwie schön, um das, was passiert ist, nicht zuzulassen. Ein weiteres Bespiel: Wenn wir uns des lieben“Friedenswillen“ in jeglichen Situationen, d.h. Menschen gegenüber, unterwerfen, ohne das zu fühlen, was wirklich in unserem Inneren abläuft, geschweige denn dieses zuzulassen. Wir haben viele Jahre in der Schule das logische Denken gelernt und Gefühle lassen sich leider nicht mit Vernunft erklären. Wir reagieren sehr oft innerlich verletzt, betroffen, wütend, traurig, enttäuscht, ängstlich, gelähmt, klein, doof und eine Menge davon sind für unseren Kopf keine positive Empfindungen. Da wir gelernt haben, alles logisch zu erklären, wir aber für diese Empfindungen keine ‚logischen Erklärungen‘ finden, verdrängen wir diese Gefühle/Emotionen, weil wir keine Kontrolle darüber haben und auch nicht damit umgehen können. So stellt sich hier die Frage, was dieses mit dem „Krank sein“ oder dem „Glücklich sein“ zu tun hat? Wir sagen, all dieses hat mit unserem ‚Wohl- oder Schlechtbefinden’zu tun! Wenn wir ‚blind‘ für unsere innere Welt  sind, heisst das nicht, dass in uns nichts im Gange ist. Hierzu ein Beispiel: Wenn man am Meer ist, sieht man die Wellen, hört das Rauschen dieser Wellen, sieht die Meeresfarbe, riecht dessen typischen Geruch. Es ist aber oft nicht so einfach, das Innere des Meeres zu sehen, z.B. was für Fische oder andere Lebewesen darin schwimmen oder wohnen. In diesem Sinne wünschen wir denjenigen, die dieses lesen, sich ein paar Gedanken darüber zu machen. Gern beantworten wir Ihre Fragen dazu :)! Fortsetzung folgt , Ahoi,,,,,,,,,,